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Drei Jahre nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt gedenkt der Untersuchungsausschuss zum „Fall Amri“ der Opfer

18.12.2019 / Am dritten Jahrestag des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Donnerstag, 19. Dezember 2019, erinnert der Parlamentarische Untersuchungsausschuss I („Fall Amri“) erneut an die Opfer des Attentats und fühlt mit deren Angehörigen.

Am 19. Dezember 2016 hat der islamistische Attentäter Anis Amri zwölf Menschen getötet sowie eine Vielzahl weiterer Menschen zum Teil schwer verletzt. Er war mit einem Lkw auf dem Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gezielt in eine Menschenmenge gefahren, wodurch elf Menschen gestorben sind. Um in den Besitz des Lkw zu gelangen, hatte Anis Amri dessen Fahrer zuvor erschossen.

Im Namen der Mitglieder des Ausschusses teilt der Vorsitzende Dr. Jörg Geerlings mit: „Als Parlamentarischer Untersuchungsausschuss gedenken wir aller Menschen, die durch den Anschlag des tunesischen Islamisten Anis Amri am 19. Dezember 2016 in Berlin getötet wurden. Wir fühlen mit den Verletzten, allen Angehörigen und allen Freunden.

Der Ausschuss ist am 1. Juni 2017 durch den Landtag Nordrhein-Westfalen eingesetzt worden, um mögliche Versäumnisse der damaligen Landesregierung und der ihrer Aufsicht unterliegenden Behörden in Nordrhein-Westfalen vor und nach dem Anschlag aufzuklären. Zu seinem Auftrag gehört es auch, die Kommunikation der nordrhein-westfälischen Behörden mit den Behörden anderer Bundesländer und des Bundes zu untersuchen, um für die Zukunft Verbesserungen zu erarbeiten. Der Ausschuss soll sich darüber hinaus ein Gesamtbild des Zusammenwirkens der Kommunal- und Landesbehörden in Nordrhein-Westfalen zu Bundesbehörden und Landesbehörden anderer Bundesländer verschaffen.
Bisher haben 48 Ausschusssitzungen stattgefunden. Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss I hat zahlreiche Zeugen vernommen und eine Vielzahl von Unterlagen geprüft, die ihm durch Kommunal-, Landes- und Bundesbehörden zur Aufklärung des Attentats zur Verfügung gestellt worden waren.

Der Ausschuss plant, in weitere Unterlagen Einsicht zu nehmen. Auch wurden für das Jahr 2020 bereits weitere Zeugenvernehmungen angesetzt.

Das den Opfern und deren Angehörigen zugefügte Leid darf sich nicht wiederholen. Es muss alles getan werden, um einen erneuten Anschlag zu verhindern. Diesem Ziel dient die Arbeit des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses I.“

 

 

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