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Podiumsdiskussion im Landtag: Auswirkungen von Populismus auf den öffentlichen Diskurs

28.01.2020 / Kann man in Zeiten „alternativer Fakten“ und Populismus durch Argumente überzeugen? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion „Konsequenzen des Populismus für den öffentlichen Diskurs“ haben diese und andere Fragen erörtert. Der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, André Kuper, hatte dazu gemeinsam mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf eingeladen.

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Der Präsident des Landtags, André Kuper, mit Julian Pöhling (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Philosophie, l.) und Michael Angenendt (Heinrich-Heine-Universität, Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung, r.), die eine kurze Einführung in die Veranstaltung gaben.

Politische Debatten haben an Schärfe gewonnen. Populismus nimmt zunehmend Raum in der medialen Wahrnehmung ein. Wie sich diese Tatsache auf die Öffentlichkeit auswirkt und wie man mit Populismus umgehen sollte, erörterten heute Abend Expertinnen und Experten während der Podiumsdiskussion „Konsequenzen des Populismus für den öffentlichen Diskurs“ im Plenarsaal.

Michael Angenendt, Heinrich-Heine-Universität, Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung, und Julian Pöhling, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Philosophie, führten die Gäste in das Thema ein. An der Podiumsdiskussion nahmen Prof. Dr. Frank Decker (Politologe, Bonn), Prof. Dr. Christoph Lumer (Philosoph, Siena) und Brigitte Baetz (Journalistin, Deutschlandfunk) teil.

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Umrahmt von den Gastgebern diskutierten Brigitte Baetz (Journalistin, Deutschlandfunk), Prof. Dr. Frank Decker (Politologe, Bonn) und Prof. Dr. Christoph Lumer (Philosoph, Siena, v.l.) und stellten sich den Fragen der Gäste.

„Der Dialog und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen ist zentraler Bestandteil der Demokratie, die nicht nur wehrhaft, sondern auch streitbar sein sollte. Wir müssen jedoch alle dazu beizutragen, dass Debatten auf Fakten und Wissen gestützt sind und nicht auf Wut, Angst oder Unwahrheiten“, erklärte Landtagspräsident Kuper, ohne jedoch auch die Rückbindung an das Volk nicht aufzugeben.

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Neben dem Landtagspräsident fanden sich rund 90 Gäste im Landtagsforum ein.

Die Podiumsdiskussion war Teil des von der Bürgeruniversität der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf geförderten Lehrprojekts „Populistische Argumentation: ein hölzernes Eisen? Philosophische und politikwissenschaftliche Perspektiven.“ Mit der zugehörigen Vortragsreihe und dem Seminar hat sich die Bürgeruniversität zum Ziel gesetzt, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Studierende für populistische Rhetorik und deren Umgang mit argumentativen Standards zu sensibilisieren und Argumentationskompetenz zu fördern.

Fotos: Ingo Lammert
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