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Aktion im Landtag: Rote Hände gegen den Einsatz von Kindersoldaten

04.02.2020 / Im Landtag haben Schülerinnen und Schüler heute ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten gesetzt. Neben Vizepräsidentin Carina Gödecke und Vizepräsident Oliver Keymis beteiligten sich viele Abgeordnete an der Kampagne „Aktion Rote Hand“.

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Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke und Landtagsvizepräsident Oliver Keymis beteiligten sich an der Aktion.

Rund 80 rote Handabdrücke auf weißen Din A4-Blättern waren in der Bürgerhalle des Landtags zu sehen. Auf ihnen standen Botschaften geschrieben wie „Kinder sollen in Frieden leben“ oder „Krieg ist nichts für Kinder“. Mit der „Aktion Rote Hand“ haben Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorf und Mönchengladbach heute gemeinsam mit dem Verein „Aktion Weißes Friedensband“, Unicef, dem Flüchtlingsrat, dem Jugendrotkreuz und der Landesschülervertretung die Aufmerksamkeit der Politik und der Besucherinnen und Besucher des Landtags erregt. Gleichzeitig wiesen sie damit auf den „Red Hand Day“ am 12. Februar 2020 hin. Er ist ein Zeichen des Engagements zum Schutz von Kindern und gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

„Die ‚Aktion Rote Hand‘ ist eine der vielen Aktionen, bei denen Kinder und Jugendliche ihre Meinung sagen und Probleme publik machen können. Die Beteiligung zeigt, dass sie gut ankommt. Und solange die Menschen Kriege führen und gewaltsame Konflikte austragen, wird diese Rote-Hand-Aktion notwendig sein. Deswegen ist der Landtag der richtige Ort, um auf die Menschen zuzugehen und sich mit diesen Problemen auseinanderzusetzen“, sagte Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke.

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Die rote Farbe steht für Blut, der Abdruck auf dem Papier symbolisiert die Unterschrift für die Forderung nach Frieden.

Landtagsvizepräsident Oliver Keymis beteiligte sich ebenfalls an der Aktion und stellte fest: „Wir unterstützen dieses Engagement natürlich sehr gerne. Das eigentlich Schlimme ist aber, dass wir immer noch die gleiche Problematik haben und noch immer darauf aufmerksam machen müssen“. Denn nach wie vor sind weltweit zehntausende Mädchen und Jungen in Konfliktregionen in den Reihen von Streitkräften und bewaffneten Gruppen aktiv. Sie werden aus ihren Familien gerissen und ihrer Kindheit beraubt.

Der „Red Hand Day“ rückt seit 2002 jährlich die Situation von Kindersoldaten auf der ganzen Welt in den Mittelpunkt. Das Symbol des Protests gegen den Einsatz von Kindersoldaten ist die rote Hand. In den vergangenen Jahren wurden weltweit über 300.000 Handabdrücke gesammelt und Entscheidungsträgern übergeben.

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Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke mit Günter Haverkamp vom Verein "Aktion Weißes Friedensband".

Fotos: bs
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