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Populismus im öffentlichen Diskurs: Ausstellung im Landtag zeigt Ergebnisse eines Lehrprojekts der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

10.03.2020 / Mit dem Thema „Populistische Argumentation: ein hölzernes Eisen? Philosophische und politikwissenschaftliche Perspektiven“ setzt sich eine Ausstellung auseinander, die seit gestern im Landtag Nordrhein-Westfalen zu sehen ist. Am heutigen Dienstag, 10. März 2020, hat Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth die Ausstellung gemeinsam mit Vertretern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf offiziell eröffnet.

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Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth eröffnete die Ausstellung gemeinsam mit Julian Pöhling (l., Institut für Philosophie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) und Michael Angenendt (r., Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung der Heinrich Heine Universität Düsseldorf).

Als Teil eines Lehrprojektes der Bürgeruniversität an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf beschäftigt sich die Ausstellung mit den gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen populistischer Argumentation auf den öffentlichen Diskurs. Nach einer Podiumsdiskussion im Januar ist  die Ausstellung die zweite Veranstaltung des Lehrprojekts im Landtag. In Zeiten, in denen politische Debatten an Schärfe gewonnen haben und Populismus zunehmend Raum in der medialen Wahrnehmung einnimmt, sind die Studentinnen und Studenten der Heinrich-Heine-Universität unter anderem der Frage nachgegangen, woran populistische Argumentation zu erkennen ist und wie und ob populistische Argumentation eine Gesellschaft verändert. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren sie auf Postern in der Bürgerhalle des Landtags.

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In der Bürgerhalle des Landtags präsentierten die Studierenden ihre Forschungsergebnisse.

„Populisten schüren Ängste und bieten auf Kosten ganzer Bevölkerungsgruppen vermeintlich einfache Lösungen an. Doch wer andere Menschen abwertet, der widerspricht den Grundwerten unseres Miteinanders in einer demokratischen Gesellschaft. Zu einer lebendigen und wehrhaften Demokratie gehört neben einer kritischen Medienlandschaft auch die Auseinandersetzung mit anders denkenden Menschen. Hier sind wir als Demokraten gefordert mit Argumenten, sachlichen Dialogen und Klarheit eine deutliche Abgrenzung zu populistischen Parolen und Provokationen zu schaffen“, erklärt die Vizepräsidentin des Landtags, Angela Freimuth.

Die Ausstellung kann bis einschließlich Freitag, 20. März 2020, täglich in der Bürgerhalle des Landtags besucht werden nach Anmeldung unter veranstaltungen@landtag.nrw.de oder 0211 884-2129 bzw. -2422.

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Fotos: bs
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