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Ausstellung im Landtag und digital: Alltagsgegenstände erzählen Geschichten von Leid und Verfolgung

27.04.2021 / Die Wanderausstellung „Mehr als man kennt – näher als man denkt“ der Landeszentrale für politische Bildung gibt den Opfern von NS-Verbrechen ein Gesicht. Sie erzählt Geschichten hinter Objekten aus 29 NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorten in Nordrhein-Westfalen. Seit heute ist sie in der Wandelhalle des Landtags zu sehen, zusätzlich wurde sie als Digital-Angebot konzipiert. Der Präsident des Landtags, André Kuper, nahm heute mit einem Grußwort an der digitalen Eröffnungsveranstaltung teil.

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Die Ausstellung ist in der Wandelhalle des Landtags zu sehen und wurde zudem unter Einbindung von Fotos und Videos digital konzipiert. Das Angebot der 29 teilnehmenden NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte sowie die digitale Ausstellung finden Sie hier

Eine Holzkiste, ein Fahrrad, eine Brotschneidemaschine – diese Alltagsgegenstände sind Teil einer besonderen Ausstellung, die im Landtag Nordrhein-Westfalen und digital zu sehen ist. Was sie besonders macht, das sind nicht die Gegenstände selbst. Es sind die Geschichten, die mit ihnen verbunden sind – Geschichten von Flucht und Verfolgung, Geschichten von Gewalt, Terror und Vernichtung in der Zeit des Nationalsozialismus. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in Nordrhein-Westfalen hat die Landeszentrale für politische Bildung die Ausstellung entwickelt und digital konzipiert. Mit den gezeigten Objekten geben die NS-Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen einen sehr konkreten Einblick in ihre Arbeit. Im Digitalangebot werden zu jedem Exponat ausführliche Erklärungen sowie ein Video zur Verfügung gestellt.

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Mit einem Grußwort von Landtagspräsident André Kuper und einer Online-Podiumsdiskussion wurde die Ausstellung digital eröffnet.

„Objektgeschichten aus dem ganzen Land haben die nordrhein-westfälischen NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte im Landtag Nordrhein-Westfalen zusammengetragen. Daraus ist eine beeindruckende und gleichsam bedrückende Ausstellung entstanden. Eine Ausstellung, die im Gedächtnis bleibt. Denn alle Objekte - die Holzkiste, das Fahrrad oder die Brotschneidemaschine - stehen als Symbole für die Schicksale und persönlichen Leidenswege der Opfer. Sie machen Geschichte wortwörtlich greifbar und führen uns schmerzhaft vor Augen, wohin der Menschenhass und die verblendete Ideologie des Nationalsozialismus geführt haben. Sie schlagen eine Brücke in die Gegenwart, und sie fordern uns auf: Wir müssen heute und auch in Zukunft gemeinsam alles dafür tun, dass sich diese Geschichte niemals wiederholt“, appelliert Landtagspräsident André Kuper.

Das Angebot der 29 teilnehmenden NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte sowie die digitale Ausstellung finden Sie hier

Fotos: bs/pr
 
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