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Unterausschuss "Bergbausicherheit"

Keine Gefahr durch Reststoffe

8.5.2019 – Der einstige Einsatz von Abfall- und Reststoffen zur sogenannten Bruch-Hohlraumverfüllung im Steinkohlenbergbau birgt laut einem Gutachten (Vorlage 17/1514) keine Risiken für die Oberflächengewässer und das Grundwasser. Auch von früher eingesetzten PCB-haltigen Betriebsstoffen gehe keine Gefahr für Mensch und Umwelt aus. Das Gutachten war Mitte 2015 vom Umweltministerium und vom Wirtschaftsministerium in Auftrag gegeben worden und wurde vorgestellt in einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und für Wirtschaft, Energie und Landesplanung sowie des Unterausschusses Bergbausicherheit. Gutachter Dr. Michael Denneborg erläuterte, dass zur Verfüllung von Hohlräumen im Bergbau insbesondere Asche aus der Hausmüllverbrennung verwendet worden sei. Mit der ersten Freisetzung von Schwermetallen sei erst in etwa 1.000 Jahren zu rechnen, und auch dann werde kein Risiko für Grund- und Oberflächenwasser bestehen. Das als krebsauslösend geltende PCB sei zwischen 1964 und 1986 als nicht brennbares Hydrauliköl eingesetzt worden. Auch hier bestehe kein Risiko. Vertreterinnen und Vertreter aller fünf Fraktionen bedankten sich für das Gutachten und stellten zahlreiche Nachfragen.

 

Quelle: Pressestelle des Landtags

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